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Techniken.
Unser Körper ist ständig äußeren und inneren Einflüssen ausgesetzt, die ihn aus dem Gleichgewicht bringen würden, hätte er nicht die Fähigkeit zur Kompensation durch seine Selbstheilungskräfte, wie etwa das Immunsystem.
Ist die Fähigkeit zu kompensieren ausgereizt, beginnt Krankheit.
Es gibt drei Teilbereiche, die betroffen sein können:
- Den parietale Teil, den Bewegungsapparat betreffend
Parietale Osteopathie:
Mit dem Begriff „parietal“ wird im Medizinischen alles zusammengefasst, was
mit dem Bewegungsapparat zu tun hat.
Es beinhaltet somit die Muskulatur mit ihren Sehnen, Gelenken und Bändern
sowie die Knochen. Jedes Gelenk kann entweder traumatisch, d.h. durch
einen Unfall oder durch Überlastung blockieren.
Es verliert dann seine normale Beweglichkeit. Diese Überlastung kann
von außen kommen, etwa durch eine Überanstrengung des Ellenbogens
nach dem Heckeschneiden oder auch von innen, wenn eine andere Struktur
(Bänder, Organe, Sehnen…) die Bewegung erschwert.
Wenn man die Ursache der „Blockade“ kennt, kann man diese Bewegungseinschränkung
durch verschiedene Techniken lösen.
- Thrusttechniken: schneller, kurzer Impuls auf ein Gelenk
- Muskel-Energie-Techniken: Mobilisierung durch Anspannen bestimmten Muskelgruppe
- Sutherland-Techniken: Mobilisierung durch feines Justieren eines Gelenks.
Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Möglichkeiten.
Diese Techniken können an den Extremitäten,
dem Becken und der Wirbelsäule angewendet werden.
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- Den visceralen Teil, den Organbereich betreffendViscerale Osteopathie:
Viszerale = Organe
Entwickelt wurde die Viszerale Osteopathie schon um 1890 von dem Schweden Dr. Weisschenk.
Verbreitet wurde sie von dem Franzosen J. P. (weshalb sie in Französisch sprachigen Ländern verbreiteter ist).
In der Viszeralen Osteopathie werden die Organe direkt behandelt.
Es wird dabei die Beweglichkeit der Organe zueinander und zu den sie einhüllenden
oder stützenden Muskel- und Bindegewebe getastet und behandelt.
Die Organe werden mobilisiert, Verklebungen gelöst und gestaute Gewebe drainiert.
Dadurch wird die Funktion der Organe unterstützt und angeregt..
- Den cranio-sacralen Teil, ein funktionelles System zwischen Schädel und BeckenDie Craniosacrale Osteopathie:
wurde von Dr. William Garner Sutherland als Teil der Osteopathie entwickelt.
Er untersuchte den Schädel des Menschen nach den in ihm veranlagten
Bewegungsmöglichkeiten und entwickelte ein Konzept welches den rhythmischen
Fluß des Gehirwassers (Liquor cerebrospinalis) tastbar macht.
Dieser Rhythmus überträgt sich auf die einzelnen Knochen, vom Schädel (Kranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum).
Insgesamt umfaßt das Craniosacrale System:
Die Schädelknochen
Die Hirn- und Rückenmarkshäute.
Das Kreuzbein.
Die Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit (Liquor).
Das Gehirn, sowie die Organe zur Herstellung und Resorption des Liquors.
Alle diese Strukturen besitzen eine enge Verbindungen
- zum Nervensystem (Hirn- und Spinalnerven)
- zum Hormonsystem (Hypophyse und Hypothalamus)
- zum Muskelskellett-, Gefäß- und Organsystem.
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Diese drei Bereiche untersucht der Osteopath, setzt sie funktionell miteinander in Relation, um dann gezielt bestimmte Bereiche zu behandeln.
Somit kann es sein, dass eine Rückenproblematik durch die Mobilisation eines Organs therapiert wird oder ein organisches Problem durch die Behandlung einer Blockade eines Wirbels.
Der Begriff osteopathie ist leider nicht geschützt. Ob Ihr Therapeut über eine angemessee Ausbildung verfügt um Sie osteopathisch zu behandeln, können Sie leicht auf der Seite des Osteopathieverbandes feststellen.
Grenzen der Osteopathie
Die Osteopathie ist kein Allheilmittel. Ihre Grenzen liegen dort, wo die Selbstheilungskräfte den Körper nicht mehr gesunden lassen.
Die Osteopathie ist auch keine Notfallmedizin, die in lebensbedrohlichen Situationen rettend eingreifen kann.
Schwere und akute Erkrankungen müssen erst einmal schulmedizinisch behandelt werden. Sind Strukturen zu Schaden gekommen, wie etwa bei Brüchen, Verletzungen oder Wunden, dann müssen auch diese erst schulmedizinisch versorgt werden.
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| www.osteopathie-Vlotho.de |
Oliver Kuhlmeyer Praxis Sonnenzeit |
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